Für Kenner feinster deutscher Uhrmacherkunst

07/07/2020

Für Kenner feinster deutscher Uhrmacherkunst

Erinnerungen an die berühmten Glashütter Marinechronometer vergangener Tage werden beim Betrachten des Senator Chronometer - Limitierte Edition von Glashütte Original wach. Das auf 25 Stück limitierte Meisterwerk präsentiert sich in einem neu gestalteten Weißgold-Gehäuse, dessen Lünette die typisch konkave Form der historischen Marinechronometer aufgreift. Genau wie seine präzisen Vorgänger des 19. und 20. Jahrhunderts zeichnet sich auch dieser Chronometer durch geprüfte Ganggenauigkeit, perfekte Ablesbarkeit und vollendete Ästhetik aus.

07/07/2020

Edle Materialien und luxuriöse Veredelungen
Der Senator Chronometer wurde 2009 erstmals vorgestellt und 2010 von den Lesern des Fachmagazins Armbanduhren zur „Uhr des Jahres“ gewählt. Seitdem hat sich der elegante Zeitmesser zu einem festen und erfolgreichen Bestandteil der Senator Kollektion entwickelt.

2020 folgt ein besonders exquisites und hochwertiges Modell, das nicht nur über ein Weißgold-Gehäuse, sondern auch über ein Zifferblatt aus Massivgold sowie ein vergoldetes, hochfein finissiertes Manufakturwerk verfügt.

Zertifizierte Zeitmessung und deutsche Chronometer-Norm
Der Begriff „Chronometer“ kennzeichnet die präzisesten Zeitmesser ihrer Zeit. Diese äußerst akkuraten Instrumente wurden hauptsächlich für die Navigation auf hoher See verwendet, um mittels der genauen Zeit die exakte Position eines Schiffs zu bestimmen. Ab 1886 wurden in Glashütte die ersten Marinechronometer hergestellt, die bald darauf von der Seewarte Hamburg geprüft wurden und dort beste Testresultate erzielten.

Auch heute ist der Anspruch unverändert hoch: Erst mit der Zertifizierung durch ein autorisiertes Institut darf ein Zeitmesser als „Chronometer“ bezeichnet werden. Alle Armbandchronometer von Glashütte Original stellen ihre Ganggenauigkeit beim Deutschen Kalibrierdienst unter Beweis, der auf Basis der deutschen Chronometer-Norm prüft. Die Besonderheit der deutschen Norm besteht darin, dass der Zeitmesser sekundengenau einstellbar sein muss und das Uhrwerk den Test komplett im Gehäuse montiert durchläuft.

Authentische Vorbilder
Die Gestaltung der Anzeigen ist von historischen Marinechronometern inspiriert: Die kleine Sekunde befindet sich bei 6 Uhr, die Gangdaueranzeige bei 12 Uhr. Darüber hinaus präsentiert der Senator Chronometer das typische Panoramadatum bei 3 Uhr, das farblich auf das Zifferblatt abgestimmt ist. Dank des sogenannten „springenden Datums“ erfolgt der Wechsel pünktlich bei Mitternacht binnen weniger Sekunden.

Der Korrektor, der für maximalen Komfort zur Schnelleinstellung des Datums sorgt, befindet sich bei 4 Uhr an der Gehäuseflanke.

Eine dezente Tag/Nacht-Anzeige erleichtert das Einstellen und befindet sich in einer runden Öffnung innerhalb der Gangdaueranzeige: Von 6 Uhr früh bis 18 Uhr am Abend erscheint der kleine Kreis in Weiß, ab 18 Uhr in Schwarz.

Ebenfalls von historischen Vorbildern inspiriert ist die konkave Form der Lünette, die dem Zifferblatt optisch mehr Raum verleiht. Die Lünette ist mit einer zarten Rändelung versehen, die bei den Marinechronometern von damals für eine bessere Griffigkeit sorgte.

Edle Farbgebung und Oberflächenstruktur
Die aufwendige Veredelung des Zifferblatts zeugt von den fachmännischen Händen, die das kleine Kunstwerk in der hauseigenen Zifferblattmanufaktur in Pforzheim fertigen. Der Rohling besteht aus massivem Gold und wird sorgsam graviert. Die Gravuren werden anschließend mit schwarzer Farbe ausgelegt und im Ofen gebrannt.

Das so präparierte Zifferblatt wird zum Schluss anreibeversilbert. Eine perfekt abgestimmte Mischung aus feinem Silberpulver, Salz und Wasser wird in einem aufwendigen Prozess mit einer Bürste manuell auf das Zifferblatt aufgerieben, um eine schöne, silbern glänzende Oberfläche zu erhalten. Das Ergebnis ist eine feine und ebenmäßig schimmernde Struktur des Zifferblatts.

Für die Darstellung der Stunden und Minuten ziehen Poire-Zeiger aus gebläutem Stahl ihre Bahnen. Weitere gebläute Zeiger markieren die Anzeigen für die Gangdauer und die kleine Sekunde, deren Profil in das Zifferblatt eingedreht wurde und so dem Zifferblatt zusätzliche Tiefe verleiht.

Anspruchsvolle Technik
Angetrieben wird der Zeitmesser vom hochfein veredelten Handaufzugskaliber 58-03, dessen Räderbrücke zunächst ebenfalls anreibeversilbert und anschließend rosévergoldet wird. Auch die anderen Gestellteile sind komplett rosévergoldet.

Das innovative Manufakturwerk verfügt unter anderem über einen raffinierten Sekunden-Nullstopp-Mechanismus, der beim Ziehen der Krone die Zeitanzeige anhält, den Sekundenzeiger auf Null setzt und dort hält. Gleichzeitig bewegt sich der Minutenzeiger auf den nächsten vollen Minutenindex. Dreht man nun die Krone zum Einstellen der Uhrzeit, springt der Zeiger von einem Minutenindex auf den nächsten – so bleibt der richtige Zusammenhang von Sekunde und Minute stets erhalten.

Durch ein Saphir-bodenglas sind die klassischen Merkmale der Glashütter Uhr-macherkunst auf den ersten Blick zu sehen: Die typische Dreiviertelplatine, die verschraubten Goldchatons, die polierten und anglierten Stahlteile sowie der handgravierte Unruhkloben vereinen uhrmacherischen Anspruch mit echtem Kunsthandwerk.

Abgerundet wird die aufwendige Gestaltung des neuen Chronometers durch ein dunkelblaues Louisiana-Alligator-Lederband mit einer Falt- oder Dornschließe aus Weißgold.

Über Glashütte Original
Glashütte Original bewahrt die Werte echter Manufakturfertigung und kann auf eine ununterbrochene Geschichte seit 1845 zurückblicken. Inmitten der sächsischen Kleinstadt Glashütte gelegen, vereint die Manufaktur traditionelle Handarbeit und innovative Technologien unter einem Dach.  Die Traditionsmarke fertigt bis zu 95 % aller Teile seiner Uhrwerke sowie die filigranen Zifferblätter selbst und verkörpert deutsche Uhrmacherkunst auf höchstem Niveau. 

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